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Das Kunsthistorische Museum, das gegenüber seinem “Zwillingsbau“ dem Naturhistorischen Museum an der Wiener Ringstraße errichtet wurde, gehört zu den bedeutensten Museen der Welt. Es entstand aus den, über Jahrhunderte gesammeltenen Schätzen der Habsburger, als man sich entschloss die Kunst- von der Kuriositäten-Sammlung zu trennen und die erstere zum Grundstock des heutigen Museums wurde. Unter diesen Schätzen befinden sich einige der wichtigsten Meisterwerke der europäischen Malerei.
Das Haus umfasst 10 Abteilungen (nicht alle befinden sich im Hauptgebäude). Zu den renomiertesten und meistbesuchtesten gehört sicherlich die Gemäldegallerie, die eine der umfangreichsten Sammlungen der flämischen Meiser aus dem 15. und 16. Jahrhundert umfasst, darunter „Die Bauernhochzeit“ und „Der Turmbau zu Babel“ von Pieter Breugel d.Älteren. Weiters können, neben Gemälden und Zeichnungen von Rubens, Dürer und Velazquez, auch zahlreiche Werken italienischer Meister wie Tizian, Raffael oder Giorgione bewundert werden. Zusätzlich zur Pinakothek, empfiehlt es sich auch der Besuch der Antike- bzw. der Ägyptisch-orientalischen Sammlung, die eiene der reichsten Europas ist.
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